Schlampe! Ein Ausdruck der von Männern früher ausgesprochen wurde. Doch diese Zeiten sind vorbei!
Als ich groß wurde, war es die Frauendiskriminierung schlechthin. Ein Mann der durch die Gegend vögelt ist ein Hengst. Eine Frau, die dasselbe tut, ist eine Schlampe. Sie war untendurch bzw. wie man so schön sagt:“ Ist das Leben erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Doch das war früher – zumindest für Frauen!
Heute sind es die Frauen, die andere Frauen als Schlampen titulieren
Heutzutage haben sich die Männer völlig damit arrangiert, dass Frauen so sind. Naja, in einem gewissen Alter. Schließlich ist es nur natürlich Anfang 20 durch die Betten zu hüpfen.
Den Männern gefällt das und keine Frau wird deswegen als Schlampe tituliert. Tatsächlich gibt es dieses Wort all zu oft in der Kommunikation. Doch es sind andere Frauen, die meist aus Neid, das Wort „Schlampe“ in den Mund nehmen.
Sozialisation von Männern und Frauen
Dummerweise gehen die Frauen meist zu weit. Da sie etwas nachholen müssen, hat man das Gefühl, übertreiben sie es.
Das Gefühl der Individualisierung von Frauen hängt auch damit zusammen. Männer sind von vorne herein dazu erzogen worden mit dem Wissen dass das temporärer Natur ist.
Inzwischen hat es sich, so denke ich manchmal, fast gedreht. Die Männer sind die Schlampen, auch wenn sie nicht so genannt werden, aber sie werden so betrachtet.
Frauen kosten es ganz aus, aber sie sehen das Limit nicht, welches meist mit Alter begrenzt wird. Manche sind dann nicht zu bremsen und daran müssen noch viele Frauen scheitern, bis sie das gelernt haben.
Aber letztlich ist der Begriff immer noch im Spiel und meint eine Frau. Doch nur andere Frauen nennen diese Frauen so.
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